du zarter silberner schein der dunkelheit
lebst in wundervoller einsamkeit
erhellst die wege unsrer nacht
mit deiner wandelbaren macht
verlorene träume sammelst du ein
vergrabene erinnerungen sind jetzt dein
als nektar läßt du sie versprüh'n
und landen als morgentau auf jedem grün
Viel zu schade um im Gästebuch zu versauern, und nochmals einen lieben Gruß und herzlichsten Dank für diese netten Worte.
Schau bald wieder vorbei, ich freue mich über jeden warmherzigen Menschen!
Draußen regnet es, es schüttet förmlich, in mir schüttet es auch … innerlich ganz tief in mir. Es ist als müsste ich alle Last von mir lassen, alles Schleusen öffnen, um alles hinauslassen zu können, alle Verkrampfungen, jede Anspannung … ich fühle mich einsam!
Urvertrauen, so ein Wort, das ich nicht besitze.
Manchmal mache ich mir Gedanken und frage mich wieso ich diese Attacken beim Autofahren bekomme, nur weil ich sie einmal hatte, ich quer durch Hamburg gedüst bin, nicht mehr wusste wo ich lang musste, nur noch nach Hause ...Autobahn ...Stau ..Hitze, kein Ausweg ...typisch für Panikattacken, die Fluchtmöglichkeit fehlt ...ja, aber wo kommt es her, wo ist der tiefe Ursprung ...wirklich tief verwurzelt in der Kindheit?
Als ich die Panikattacke hatte waren wir ganz alleine, ich konnte mein Kind nicht alleine im Bett lassen und verschwinden und im Nachhinein weiß ich da war eine Gleichung ...
Ich war mit meiner Mutter alleine in einer Pension, und sie bekam akute Atemnot ...sie war in Panik und ich wurde wach, bekam Angst, aber meine Mutter ist geflüchtet, ließ mich alleine zurück ...allein in einer mir völlig fremden Umgebung, das was ich gemacht habe ist dissoziert, ich kann mich an nichts mehr erinnern, ich weiß nur das ich einen Bernhardiner sah und der war so groß wie ich. Ich war unter Schock!
Und ich weiß, das kam öfters vor ...ich erinnere mich, das ich meine Mutter immer mit gepackten Koffern sah, sie wollte weg, weg von dem Haus, weg von dem Mann, aber der lachte nur darüber und jedes Mal als sie die Koffer in der Hand hatte und wegging, ließ sie mich zurück, zurück bei ihm, zurück bei dem, der niemals mir Respekt entgegen brachte, der das machte was er wollte .... der sich nahm was er wollte ohne jemals Rücksicht nehmen zu müssen ...
Sie hat sich nie Gedanken darüber gemacht, das eine drei jährige Angst hat, wenn die Mutter weggeht, noch nicht einmal im nachhinein, niemals macht sie sich über irgendwas Gedanken, entweder entspringt alles meine Hirngespinsten und sie sagt, ich habe noch nie verstanden, das du die ganze Sache anders siehst ..sie gibt es nicht zu, sie deckelt alles, sie deckelt ihn ...und wenn sie dann vor mir steht und hat am Hals einen roten Streifen, selbst dann .....ich kann ihr nicht helfen, sie lässt es nicht zu, obwohl sie die Rollen getauscht hat, sie hat immer mich die Mutterrolle übernehmen lassen, sie hat sich einfach in die Tochterrolle verpisst, mich immer vorgeschoben, weil ich bin ja die Starke, die, die die Stirn bietet und sich nichts gefallen lässt ... ach Mutter, du bist eine arme Sau und ich bin froh, das ich wenig mit euch zu tun habe.
Ihr habt mich meiner Kindheit beraubt, mein Vertrauen missbraucht ...ich strafe euch jetzt mit Nichtbeachtung!
Neuro-linguistische Therapie, hat da jemand schon was von gehört? Ich brauche eine Neuprogrammierung meines Gehirns ...zu viel ist da drin ..ich brauche Ruhe, absolute Stille!