Meine Oma
Ich habe geträumt.
Seit langer Zeit habe ich mal wieder von ihr geträumt, habe sie real gesehen, konnte ihr in die Augen sehen. Trotz ihrer fast schwarzen Augen konnte ich ihre Traurigkeit sehen.
Ich ging eine unendlich lange Wendeltreppe nach oben in ihre Wohnung. Die Sonne schien, sie schien direkt in diese vereinsamte, lieblose Küche, weiß, grau, ein Kessel auf dem Herd, keine Pflanze, kein gar nicht, im Nachbarraum nur ein Bett und da lag sie, zog sich gerade ihre blutverschmierten Socken aus, die Füße waren total kaputt und sie sah mich an.
Wie können sie dich nur so behandeln! Was kann ich tun? Ich bin doch noch so klein, ich kann nichts machen.
Die Antwort wurde mir sofort übermittelt, mach dir keine Sorgen, ich bin eine alte Frau und irgendwann ist das Leben zu Ende, was hält es noch bereit für mich, sieh mich an, ich habe mein Leben gelebt und nun ist die Zeit gekommen, um Abschied zu nehmen ….
Sie lass mir als Kind jeden Abend was vor, unterhielt sich im Dunkeln mit mir, eigentlich war es ihr verboten, die Tür öffnete sie immer einen Spalt, wenn sie verschlossen wurde, ich hatte Angst im Dunkeln und wenn die Tür zu war, war es stockfinster im Raum, leise hörte ich dann immer eine Türklinke, und die Tür war ein Spalt auf.
Alles geschah immer unter Verheimlichung, alles war verboten! Angst gab es nicht, sie war verboten, sie war lächerlich.
„Schätzchen, hör nicht hin, sie wissen gar nicht was sie sagen, sie wissen es gar nicht besser …“. Das waren immer ihre Worte.
Ich habe sehr viel von ihr gelernt, sie hat mir unendliches beigebracht, sie war für mich da und hat mich dabei unterstützt Bücher heimlich im Bett zu lesen, sie zu verschlingen … es war verboten. Die Glühbirnen wurden auf Hitze überprüft, um mich den Lesens zu überführen …ich tat es trotzdem, ich ging in die Stadtbücherei und las die nächsten.
Sie fehlt mir, sie wäre jetzt 104 Jahre alt, Weihnachten vor 10 Jahren ist sie gestorben … sie hatte ein erfülltes Leben. Wir sind uns ähnlich, sie war eine Kämpfernatur.
Seit langer Zeit habe ich mal wieder von ihr geträumt, habe sie real gesehen, konnte ihr in die Augen sehen. Trotz ihrer fast schwarzen Augen konnte ich ihre Traurigkeit sehen.
Ich ging eine unendlich lange Wendeltreppe nach oben in ihre Wohnung. Die Sonne schien, sie schien direkt in diese vereinsamte, lieblose Küche, weiß, grau, ein Kessel auf dem Herd, keine Pflanze, kein gar nicht, im Nachbarraum nur ein Bett und da lag sie, zog sich gerade ihre blutverschmierten Socken aus, die Füße waren total kaputt und sie sah mich an.
Wie können sie dich nur so behandeln! Was kann ich tun? Ich bin doch noch so klein, ich kann nichts machen.
Die Antwort wurde mir sofort übermittelt, mach dir keine Sorgen, ich bin eine alte Frau und irgendwann ist das Leben zu Ende, was hält es noch bereit für mich, sieh mich an, ich habe mein Leben gelebt und nun ist die Zeit gekommen, um Abschied zu nehmen ….
Sie lass mir als Kind jeden Abend was vor, unterhielt sich im Dunkeln mit mir, eigentlich war es ihr verboten, die Tür öffnete sie immer einen Spalt, wenn sie verschlossen wurde, ich hatte Angst im Dunkeln und wenn die Tür zu war, war es stockfinster im Raum, leise hörte ich dann immer eine Türklinke, und die Tür war ein Spalt auf.
Alles geschah immer unter Verheimlichung, alles war verboten! Angst gab es nicht, sie war verboten, sie war lächerlich.
„Schätzchen, hör nicht hin, sie wissen gar nicht was sie sagen, sie wissen es gar nicht besser …“. Das waren immer ihre Worte.
Ich habe sehr viel von ihr gelernt, sie hat mir unendliches beigebracht, sie war für mich da und hat mich dabei unterstützt Bücher heimlich im Bett zu lesen, sie zu verschlingen … es war verboten. Die Glühbirnen wurden auf Hitze überprüft, um mich den Lesens zu überführen …ich tat es trotzdem, ich ging in die Stadtbücherei und las die nächsten.
Sie fehlt mir, sie wäre jetzt 104 Jahre alt, Weihnachten vor 10 Jahren ist sie gestorben … sie hatte ein erfülltes Leben. Wir sind uns ähnlich, sie war eine Kämpfernatur.
ange_du_soleil - 27. Mrz, 08:37

