Endlich ist die Zeit wieder gekommen, in denen man diese lästigen Hosen loswerden kann. Frische Luft an die Beine, ich mag das sehr. Die Wärme spüren, den Wind spüren, man fühlt endlich wieder das Leben auf der Haut.
Die Gefahr des verbrennenden Hinterns durch Ledersitze hat sich auch aufgelöst, neues Auto, keine Ledersitze, somit werde ich dann beim hinsetzen nicht mehr wie von einer Tarantel gestochen aus dem Auto springen.
Endlich Sommer! Herrlich!
Laue Sommernächte, Nacktbaden im See ... ich freu mich!
Ich sollte besser auf mich achten. Das was ich tu, ist mich gerade langsam wieder zurück ziehen. Ich weiß nicht, ob es gut oder schlecht ist, ich weiß was mein Bauch sagt und ich weiß was mein Herz sagt ...
Ich bin gerade am „umarbeiten“, alles Neue macht der Mai. Irgendwie ist mir gerade nicht mehr nach schreiben. Meine Seele entlastet sich gerade, es fühlt sich gut an, etwas ungewöhnlich, wenn man bedenkt wie lange mir so manches auf der Seele lag.
Keine Frage, Tiefschläge kommen immer wieder und so auch heute morgen, ich bin aufgewacht und fühlte die Schwere in meiner Seele, nach ein paar Tränen war es wieder vorbei.
Noch vieles Neues liegt vor mir, ich bin froh, das ich noch nicht genau weiß, was es eigentlich ist, aber eins weiß ich, es stärkt mich momentan enorm.
Mag daran liegen, das ich endlich aus meiner absoluten Versteinerung erwacht bin.
Ich fühle wie sich meine Lungen wieder mit neuer, mir lebenssprenden Luft füllen.
Vieles ist in mir gestorben, ganz, ganz viel, aber anscheinend war immer noch eine ganz, winzig kleine Flamme da, die einfach nicht erloschen ist und mich am Leben erhielt.
Was macht Frau, wenn sie nachts nicht schlafen kann?
Morgen früh, nee heute früh in den Spiegel schauen und zu sich sagen: Wäre besser gewesen du hättest mal geschlafen!
Aber ich kann nicht schlafen, schon seit Stunden wälze ich mich von einer Seite auf die andere. Meine Gedanken kreisen und kreisen, mein Kopf läßt sich einfach nicht abschalten. Definitiv finde ich den Knopf nicht....
Nun, dann lasse ich ihn noch ein wenig kreisen. Ich nehme es so hin und irgendwann wird er auch Ruhe finden.
So ganz genau, weiß ich noch nicht was ich fühlen soll. Es ist so ein wenig das Gefühl zwischen leichter Übelkeit und dem Schwindel.
Helfe ich, oder lass ich es? Ich weiß es noch nicht, vielleicht sollte ich die Situation auf mich zukommen lassen und dann wieder einfach nur meinem Gefühl vertrauen.
Ich weiß, sie wird es nicht schaffen, jeden Tag wird sie schwächer, ein Krankenbett steht im Wohnzimmer, Ausblick noch nach draußen … die Tage scheinen gezählt und der unendliche und lange Kampf des Sterbens hat begonnen. Es tut mir so Leid.
Ich stecke in der Zwickmühle, mein eigener Egoismus, der sie nicht loslassen will, gepaart mit meiner inneren Weisheit.
Wie oft hat diese kleine Person mich in den Arm genommen und leise geflüstert, du weißt, ihr zwei seit für mich was ganz besonderes, ihr tut einfach nur gut.
Es tut weh, einen Menschen so leiden zu sehen, es tat auch weh, als ich sie vor 5 Wochen sah, und ich die Hoffnungslosigkeit in ihr wahrnahm und mit Sicherheit wusste, jetzt wird sie nicht mehr gesund …sie hat aufgegeben.