Vergangenheit
Plötzlich sind sie da, Bilder, Filme in meinem Kopf.
Meine Vergangenheit kommt gewaltig hoch, mitten in der Nacht, mittem im Traum.
Ich laufe und laufe, ich laufe weg, vor mir vor anderen ... ich sehe einen wie er hinter mir herläuft, versucht mich mit all seiner Kraft zu halten, nicht mit seiner körperlichen Kraft, sondern mit seinem Geist, seiner Seele und doch ich will nicht mehr, habe zuviel gegeben, ich bin am Ende, ich kann nicht mehr, sehe keinen Sinn mehr ... ich laufe und laufe ... über Wiesen, Felder, Wälder, um Teiche. Alles rauscht an mir vorbei. Ich fühle die Traurigkeit, spüre meine Seele, spüre wie sich mein Bauch verkrampft, spürt die Hoffnungslosigkeit, die Mutlosigkeit, ich kann einfach nicht mehr. So viel habe ich gegeben und nichts ist passiert.
Plötzlich tauchen fremde Gesichter auf, alle sehen sie mich an, verurteilen mich. Sie kennen mich nicht, aber sie verurteilen mich, alles was anderes ist, alle die ausgebrochen sind aus dieser Scheinwelt, auf die wird gezeigt. Und warum? Weil sie lieber so spielen, nie ihr wahres Gesicht zeigen wollen, weil sie Angst haben, Angst haben sie könnten da stehen wo ich stehe und man könnte sie verurteilen.
Und dann, dann sehe ich einen Wagen, ich muss auf eine Beerdigung, aber die Tote sitzt im Wagen, lacht mich an, eine Puppe soll es sein, die so ist wie sie, sie soll den Lebenden was zeigen, ich weiß nicht mehr was ich denken soll, ich weiß nicht mehr was ich fühle.
Sie fehlt mir! Wieso sitzt sie dort im Auto? .... aber ich sehe sie lachen, sie strahlt mich an und ich denke nur, ob es ihr gut geht, dort wo sie jetzt ist!
Ich falle ... mein Kreuz tut mir weh, ich falle auf den harten Boden, hart und kalt ist er ... ich schreie, ich schreie einen Namen und plötzlich bin ich wach, richtig wach .... mein Kopf kreist, wieso, weshalb, warum .... ich spüre eine Hand auf meinem Rücken, jemand der mich wieder in das Bett zurückzieht und mich einfach nur festhält.
„Wo bist du? In welcher deiner Welt warst du gerade?
„Ich weiß nicht, ich bin jetzt jedenfalls wieder hier!“
„Als ich dich das erste Mal sah, wußte ich, du bist in einer anderen Welt, du lebst in einer anderen Welt und du kommst definitiv nicht von hier. Ich wollte alles von dir wissen, aber das einzigste was ich erfahren habe war, das ich die Finger von dir lassen sollte, weil es Ärger geben könnte, weil ich mich böse an dir verbrennen würde, weil du anders bist als die anderen. Du bist oft an mir mit dem Rad vorbeigesaust, mit Musik auf den Ohren und mit deinem Hund an deiner Seite. Und du warst abgetaucht, das habe ich immer an deinen Augen gesehen. So – und jetzt schlaf weiter, bin da und stehe an deiner Seite ....!“
Somit habe ich geschlafen und geschlafen und geschlafen, so lange habe ich lange nicht mehr geschlafen .....
Meine Vergangenheit kommt gewaltig hoch, mitten in der Nacht, mittem im Traum.
Ich laufe und laufe, ich laufe weg, vor mir vor anderen ... ich sehe einen wie er hinter mir herläuft, versucht mich mit all seiner Kraft zu halten, nicht mit seiner körperlichen Kraft, sondern mit seinem Geist, seiner Seele und doch ich will nicht mehr, habe zuviel gegeben, ich bin am Ende, ich kann nicht mehr, sehe keinen Sinn mehr ... ich laufe und laufe ... über Wiesen, Felder, Wälder, um Teiche. Alles rauscht an mir vorbei. Ich fühle die Traurigkeit, spüre meine Seele, spüre wie sich mein Bauch verkrampft, spürt die Hoffnungslosigkeit, die Mutlosigkeit, ich kann einfach nicht mehr. So viel habe ich gegeben und nichts ist passiert.
Plötzlich tauchen fremde Gesichter auf, alle sehen sie mich an, verurteilen mich. Sie kennen mich nicht, aber sie verurteilen mich, alles was anderes ist, alle die ausgebrochen sind aus dieser Scheinwelt, auf die wird gezeigt. Und warum? Weil sie lieber so spielen, nie ihr wahres Gesicht zeigen wollen, weil sie Angst haben, Angst haben sie könnten da stehen wo ich stehe und man könnte sie verurteilen.
Und dann, dann sehe ich einen Wagen, ich muss auf eine Beerdigung, aber die Tote sitzt im Wagen, lacht mich an, eine Puppe soll es sein, die so ist wie sie, sie soll den Lebenden was zeigen, ich weiß nicht mehr was ich denken soll, ich weiß nicht mehr was ich fühle.
Sie fehlt mir! Wieso sitzt sie dort im Auto? .... aber ich sehe sie lachen, sie strahlt mich an und ich denke nur, ob es ihr gut geht, dort wo sie jetzt ist!
Ich falle ... mein Kreuz tut mir weh, ich falle auf den harten Boden, hart und kalt ist er ... ich schreie, ich schreie einen Namen und plötzlich bin ich wach, richtig wach .... mein Kopf kreist, wieso, weshalb, warum .... ich spüre eine Hand auf meinem Rücken, jemand der mich wieder in das Bett zurückzieht und mich einfach nur festhält.
„Wo bist du? In welcher deiner Welt warst du gerade?
„Ich weiß nicht, ich bin jetzt jedenfalls wieder hier!“
„Als ich dich das erste Mal sah, wußte ich, du bist in einer anderen Welt, du lebst in einer anderen Welt und du kommst definitiv nicht von hier. Ich wollte alles von dir wissen, aber das einzigste was ich erfahren habe war, das ich die Finger von dir lassen sollte, weil es Ärger geben könnte, weil ich mich böse an dir verbrennen würde, weil du anders bist als die anderen. Du bist oft an mir mit dem Rad vorbeigesaust, mit Musik auf den Ohren und mit deinem Hund an deiner Seite. Und du warst abgetaucht, das habe ich immer an deinen Augen gesehen. So – und jetzt schlaf weiter, bin da und stehe an deiner Seite ....!“
Somit habe ich geschlafen und geschlafen und geschlafen, so lange habe ich lange nicht mehr geschlafen .....
ange_du_soleil - 31. Aug, 15:02

